Wer schaut denn da so frech übern Tellerrand? Unsere superschnellen Kinder Smoothies! Wir haben drei Varianten gemixt, die zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit ordentlich Power und Vitamine liefern. Süßes Obst macht die bunten Drinks auch für kleine Meckerfritzen attraktiv, die sonst jedes Grünzeug dreimal umdrehen.

Zuletzt aktualisiert: August 2026

4 Gründe, warum wir Kinder-Smoothies lieben

1) Kunterbunt und vielfältig: Rot, grün, orange, pink – weil praktisch jedes Lieblingsobst und -gemüse zum Einsatz kommen darf, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mixt euch alle Farben und schlürft euch quer durch den Regenbogen!

2) Gutes Gemüse-Versteck: Wir würden es natürlich nicht verraten, … zumindest nicht sofort. Aber so ein Kinder-Smoothie eignet sich PERFEKT, um Gemüse in den Speiseplan unserer Kids zu mogeln. Babyspinat bleibt normalerweise liegen? Mit süßer Banane und Mandelmilch stehen seine Chancen deutlich besser.

Achte dabei auf eine gute Balance zwischen süß, sauer und herb. Ein paar bewährte Paarungen:

  • Babyspinat → ausgeglichen durch süße Ananas
  • Rucola oder Grünkohl → ausgeglichen durch reife Mango
  • Grünkohl → ausgeglichen durch Banane

3) Schnell gemacht: Kein backen, kein schmieren – nur Zutaten grob zerkleinern und ab in den Mixer damit. Smoothies sind blitzschnell gemacht. Ein Hochleistungsmixer hat so viel Power, dass er sogar mit gefrorenen Zutaten zurechtkommt. Aber für die meisten Smoothie-Rezepte reicht auch ein kleiner Mixer oder sogar ein Pürierstab aus.

Harte Gemüsesorten wie zum Beispiel Möhren solltest du vorkochen, damit die Konsistenz des Smoothies auch smooth bleibt. Kleiner Tipp: Wenig Wasser fürs Kochen verwenden und es anschließend mit in den Mixer geben. So gehen weniger Vitamine verloren.

4) Reste-Retter: Bisschen labbrig, bisschen weich, aber viel zu schade für den Mülleimer. Wenn Obst und Gemüse nicht mehr als Rohkost herhalten, kannst du sie allemal noch für den Smoothie nutzen. Reifes Obst ist hier sogar klar im Vorteil, weil es mehr Süße bringt.

Wie gesund sind Smoothies für Kinder?

Smoothies ersetzen kein frisches Obst und Gemüse zum Kauen, aber als Ergänzung sind sie eine gute Sache. Wichtig zu wissen: Ein Smoothie zählt als eine Portion Obst oder Gemüse am Tag, egal wie viel davon reingeht. Mehrere Portionen über den Tag verteilt bleiben also trotzdem wichtig.

Am besten gibst du deinem Kind den Smoothie zur Mahlzeit statt zwischendurch. So trinkt es nicht „nebenbei“, und die enthaltene Fruchtsäure schadet den Zähnen weniger. Ein Glas Wasser danach hilft zusätzlich, den Zucker von den Zähnen zu spülen.

Fertige Smoothies aus dem Supermarkt enthalten oft zugesetzten Zucker. Der Vorteil beim Selbermachen: Du bestimmst genau, was reinkommt, und kannst auf zusätzliches Süßungsmittel meist ganz verzichten, wenn das Obst reif genug ist

Schneller Vitaminkick: Bunte Smoothies für Kinder

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

1

Portion
Zubereitungszeit

15

Minuten

Zutaten für je 250 ml

  • Frühstücks-Smoothie mit Beeren
  • 2 Handvoll Blaubeeren

  • 2 EL Joghurt

  • 2 Erdbeeren

  • 1 TL Nussmus

  • 2 EL zarte Haferflocken

  • 150 ml Hafermilch

  • Möhren-Mango-Smoothie
  • 1 kleine Möhre

  • 120 ml Kochwasser der Möhre

  • 1/2 reife Mango

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  • 1 Nektarine

  • 1/2 TL Rapsöl

  • Grüner Smoothie mit Gurke
  • 1/4 Salatgurke

  • 1 kleine Banane

  • 1/2 Avocado

  • 1 TL Dattelsirup (oder vergleichbares Süßungsmittel)

  • 150 ml Mandelmilch

Anweisungen

  • Für den Frühstückssmoothie: Blaubeeren und Erdbeeren waschen. Erdbeergrün entfernen. Mit den restlichen Zutaten in einen Mixer füllen und fein pürieren.
  • Für den Möhren-Mango-Smoothie: Möhre schälen, in Scheiben schneiden und in wenig Wasser 8-10 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit Mango und Nektarine schälen und grob würfeln. Ca. 150 ml Kochwasser der Möhren abschöpfen und das restliche Wasser abgießen. Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.
  • Für den grünen Smoothie mit Gurke: Gurke und Banane schälen und grob zerkleinern. Avocado halbieren, Fruchtfleisch herauslöffeln und mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben. Fein pürieren.

So gelingt der Smoothie garantiert

Ein paar einfache Tricks sorgen dafür, dass eure Smoothies jedes Mal die richtige Konsistenz und den richtigen Geschmack bekommen:

  • Reifegrad checken: Überreifes Obst ist süßer und braucht seltener zusätzliches Süßungsmittel.
  • Flüssigkeit zuerst: Wer die Flüssigkeit (Milch, Pflanzendrink, Wasser) zuerst in den Mixer gibt, bekommt eine gleichmäßigere Konsistenz.
  • Reihenfolge beim Mixen: Weiche Zutaten wie Banane oder Beeren zuerst, härtere oder gefrorene Zutaten danach.
  • Konsistenz anpassen: Zu dick? Einfach löffelweise Flüssigkeit nachgeben. Zu dünn? Ein paar Eiswürfel oder mehr gefrorenes Obst dazugeben.
  • Kleine Mengen testen: Bei neuen Zutatenkombinationen lieber erst eine kleine Portion mixen, bevor gleich der große Krug befüllt wird.

Saisonale Variationen für das ganze Jahr

Kinder-Smoothies lassen sich easy an die Jahreszeit anpassen, das spart Geld und schmeckt oft sogar besser, weil das Obst reif geerntet werden kann:

  • Frühling: Erdbeeren und Rhabarber (leicht abgekocht) sorgen für einen frischen Auftakt.
  • Sommer: Beeren aller Art, Pfirsiche und Wassermelone machen den Smoothie extra erfrischend.
  • Herbst: Apfel, Birne und ein Hauch Zimt bringen gemütliche Wärme in den Becher.
  • Winter: Tiefkühlobst, Banane und eine Prise Vanille retten die Vitaminzufuhr auch ohne frische Saisonware.

Aufbewahrung und Meal Prep

Selbstgemachte Smoothies schmecken am besten frisch, aber ein bisschen Vorbereitung spart im stressigen Familienalltag trotzdem Zeit:

  • Frisch mixen und trinken: Ideal, weil die meisten Vitamine erhalten bleiben.
  • Kurzzeitig kühlen: Luftdicht verschlossen im Kühlschrank hält sich ein Smoothie etwa einen Tag.
  • Vorportionieren einfrieren: Obst und Gemüse gewaschen, geschnitten und portionsweise in Gefrierbeuteln vorbereiten. Am nächsten Morgen nur noch mit Flüssigkeit in den Mixer geben.
  • Auf Reisen mitnehmen: In einer auslaufsicheren Flasche mit Kühlakku bleibt der Smoothie auch unterwegs für ein paar Stunden frisch.

Noch mehr Rezeptideen gefällig?

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Ab welchem Alter dürfen Kinder Smoothies trinken?

Sobald dein Kind Beikost verträgt, kann es auch pürierte Obst- und Gemüsemischungen bekommen. Bei fertigen Smoothie-Rezepten mit rohem Blattgemüse würden wir eher ab dem Kleinkindalter starten.

Wie lange sind selbstgemachte Smoothies haltbar? 

Am besten direkt frisch trinken. Im Kühlschrank luftdicht verschlossen halten sie sich etwa einen Tag, danach verlieren sie Vitamine und Konsistenz.

Kann man Kinder-Smoothies einfrieren?

 Ja, am besten in kleinen Portionen oder als Eiswürfel. Vor dem Servieren auftauen lassen und nochmal kurz aufmixen.

Wie bekomme ich meinem Kind mehr Gemüse in den Smoothie, ohne dass es den Geschmack merkt? 

Milde Sorten wie Babyspinat oder Gurke fallen kaum auf, wenn genug süßes Obst wie Banane oder Mango dazukommt. Langsam steigern statt gleich viel Grünzeug reinzugeben.

Braucht man einen teuren Hochleistungsmixer für Smoothies?

Nein, ein normaler Standmixer oder Pürierstab reicht für die meisten Rezepte. Nur bei gefrorenen Zutaten hilft mehr Power.

Wie viel Smoothie ist okay pro Tag?

 Ein Glas (ca. 150–200 ml) am Tag ist eine gute Richtgröße, am besten zur Mahlzeit statt als Dauernuckelgetränk.

Kann ich Milch durch pflanzliche Alternativen im Kinder Smoothie ersetzen?

Ja, Hafermilch, Mandelmilch oder andere Pflanzendrinks funktionieren in allen drei Rezepten problemlos. Achte bei Kleinkindern auf eine Sorte mit Calcium-Anreicherung.

Was tun, wenn der Smoothie meinem Kind zu sauer oder zu bitter schmeckt?

Ein Teelöffel Honig (ab dem 1. Geburtstag) oder Dattelsirup gleicht Säure und Bitterstoffe gut aus, ohne dass der Smoothie gleich zur Süßigkeit wird.

Über den Autor

Ahmet Dönmez

Hi! Ich bin Ahmet und als Medien-Experte informiere ich dich zu allerlei Themen im Bereich der Unterhaltung und Medienerziehung. Mit meinen Ratgeber-Artikeln zeige ich dir zudem, wie du dich im Medienkosmos zurechtfinden kannst.

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