Wisst ihr noch, wie ihr im Februar die ersten Samenkörner in die Erde gedrückt habt? Wie die Kinder jeden Morgen nachgeschaut haben, ob sich schon was tut? Gärtnern mit Kindern im Juni bedeutet: Die Antwort liegt jetzt vor euch. Rot, rund, duftend und direkt aus dem Beet.

Der Juni ist der erste echte Erntemonat des Jahres. Erdbeeren leuchten im Beet, Erbsen platzen fast aus den Hülsen und die Tomatenpflanzen strecken sich täglich höher. Der Garten belohnt im Juni alle Geduld der letzten Monate.

Den Weg dahin haben wir gemeinsam zurückgelegt: im Mai haben wir Tomaten ausgepflanzt und die Eisheiligen überstanden. Alle Beiträge der Reihe findet ihr in unserer Kategorie Natur & Draußen. Und wer noch tiefer ins Thema einsteigen möchte, findet im Beitrag Gärtnern mit Kindern: pädagogisch wertvolle Tipps und Ideen viel Inspiration.

Der Juni im Familiengarten: Zeit für die Ernte!

Der Juni markiert den Wendepunkt im Familiengarten. Die Zeit des Säens und Wartens ist vorbei, jetzt beginnt das Ernten. Für Kinder ist das ein entscheidender Moment: Sie erleben direkt, dass Geduld sich auszahlt.

Gleichzeitig brauchen Pflanzen im Juni mehr Pflege. Hitze, weniger Regen und schnelles Wachstum fordern Aufmerksamkeit. Gärtnern mit Kindern im Juni heisst deshalb: ernten, pflegen, beobachten und den Sommer im Garten geniessen. Macht das gemeinsame Gießen einfach zum gemütlichen Abendritual, bei dem jedes Kind seine eigene Gießkanne schwingen darf. Danach schmeckt die Belohnung umso besser!

Das steht im Juni an

Der Juni bietet für Familien die größte Erntedichte des Jahres. Fast jede Woche gibt es etwas Neues zu entdecken, zu pflücken oder zu verkosten. Das macht ihn zum aufregendsten Monat für Kinder im Garten.

Zwei Hände halten eine reichliche Handvoll frisch geernteter, tiefroter Erdbeeren direkt über den grünen Blättern im Erdbeerbeet.
Die größte Belohnung im Juni: Eine Handvoll frisch gepflückter, zuckersüßer Erdbeeren. / Fotocredit: @joka2000 von Getty Images

Erdbeeren ernten: Der süßeste Moment des Jahres

Die erste reife Erdbeere direkt von der Pflanze in den Mund. Warmer Saft, süsser Geschmack, strahlende Kinderaugen. Kaum ein Gartenmoment kommt dem nahe. Erdbeeren sind im Juni die größte Belohnung für alle Mühe seit dem Frühjahr.

So erkennt ihr gemeinsam, wann Erdbeeren wirklich reif sind:

  • Die Frucht ist vollständig rot gefärbt, auch am Kelchansatz
  • Sie gibt beim leichten Drücken sanft nach
  • Der Duft ist intensiv süsslich
  • Die Frucht löst sich leicht vom Stiel, ohne zu reissen

Und so erntet ihr richtig:

Benötigte Zeit: 20 Minuten

Damit die süßen Früchte beim Pflücken heil bleiben und die Pflanzen im Beet keinen Schaden nehmen, zeigt ihr den Kindern am besten diese vier einfachen Schritte:

  1. Vorsichtig anfassen

    Die Erdbeere vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen. Drückt nicht zu fest, da reife Früchte sehr empfindlich sind und schnell Druckstellen bekommen.

  2. Mit Stiel abknipsen

    Ein kurzes Stück des grünen Stiels mit den Fingernägeln abkneifen. Bitte nicht einfach an der Frucht reißen, da sonst die Pflanze beschädigt oder die Erdbeere matschig wird.

  3. Nebeneinander legen

    Legt die geernteten Früchte nebeneinander in ein flaches Körbchen. Stapelt sie nicht zu hoch, damit die unteren Erdbeeren nicht zerdrückt werden.

  4. Direkt naschen oder lagern

    Am besten schmecken sie direkt frisch gepflückt! Wer widerstehen kann, sollte sie ungewaschen im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verarbeiten

Macht aus der Ernte ein Event. Wer findet die grösste Erdbeere? Wer findet die seltsamste Form? Ein kleiner Wettbewerb macht die Ernte noch aufregender.

Tomaten gießen, ausgeizen und staunen

Tomatenpflanzen legen im Juni einen echten Endspurt hin und wachsen fast sichtbar in die Höhe. Für Kinder gibt es hier jeden Tag etwas Neues zu entdecken: Erst tauchen die kleinen gelben Blüten auf, kurz darauf die ersten winzigen, noch ganz grünen Mini-Tomaten und gleichzeitig unzählige neue Blätter und Triebe. Damit die Pflanze ihre ganze Kraft in saftige, süße Früchte steckt und nicht in ein riesiges, wildes Dschungel-Blattwerk, brauchen Tomaten jetzt im Juni zwei wichtige Dinge von euch: die richtige Menge Wasser und eine ganz besondere Pflegemaßnahme, das sogenannte Ausgeizen.

Das Ausgeizen klingt komplizierter, als es ist, und lässt sich wunderbar gemeinsam erledigen. Es bedeutet schlicht, dass die kleinen Seitentriebe entfernt werden, die sich klammheimlich in den „Blattachseln“ bilden – also genau in dem kleinen Winkel, wo ein Blattast vom Hauptstamm abzweigt. Diese Triebe wachsen rasant, rauben der Pflanze aber wertvolle Energie. Wenn sie noch klein und weich sind, könnt ihr sie einfach gemeinsam mit den Fingernägeln vorsichtig abknipsen.

So erklärt ihr das Kindern: Der Tomatenpflanze geht es im Sommer genau wie uns: Sie hat jeden Tag nur eine bestimmte Menge an Energie. Wenn sie diese Kraft auf ganz viele verschiedene Äste, Blätter und Nebenschauplätze verteilen muss, bleibt am Ende für die einzelnen Tomaten nicht mehr viel übrig – sie bleiben klein und schmecken weniger süß. Wenn wir der Pflanze aber helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die überflüssigen Triebe wegzupfen, stecken die Wurzeln die ganze gesammelte Sommerkraft in die Haupttriebe. Das Ergebnis? Die Tomaten werden viel größer, herrlich rot und zuckersüß!

Neben dem Ausgeizen ist im Juni das richtige Gießen der Schlüssel zum Tomaten-Glück. Tomaten sind extrem durstig, mögen es aber überhaupt nicht, von oben geduscht zu werden. Macht daraus ein kleines Spiel für die Kids: Wer schafft es, das Wasser mit der Gießkanne ganz tief unten, dicht über dem Erdboden einzuschenken, ohne dass die Blätter nass werden? Nasse Blätter mögen die Pflanzen nämlich gar nicht, weil sie in der Sonne schnell verbrennen oder krank werden können. Ein kräftiger Schluck Wasser direkt an die Wurzel, am besten früh morgens, sorgt für die perfekte Basis, während ihr gemeinsam geduldig auf das erste leuchtende Rot wartet.

Tipp für die Giesspraxis: Tomaten wollen tief und selten giessen. Täglich ein bisschen reicht nicht. Besser jeden zweiten Tag gründlich am Fuss der Pflanze giessen, nie über die Blätter.

Was sonst noch reif ist: Erbsen, Salat und Radieschen

Nicht nur Erdbeeren und Tomaten sind im Juni aktiv. Auch andere Pflanzen aus der Frühjahrssaat sind jetzt bereit.

  • Erbsen: Die Hülsen fühlen sich prall und fest an. Kinder können sie direkt aufknacken und die Erbsen roh essen.
  • Salat: Einzelne Blätter von aussen abschneiden, die Pflanze wächst nach. Das funktioniert mehrfach.
  • Radieschen: Wer im Mai noch gesät hat, kann jetzt ernten. Vier Wochen sind sie meist reif.
  • Schnittlauch und Kräuter: Einfach mit der Schere abschneiden. Nach wenigen Tagen wächst alles nach.

Kinder lieben es, Erbsen direkt aus der Hülse zu futtern. Erlaubt ihnen das. Es ist das direkteste Naturerlebnis, das ein Garten bieten kann.

Ein kleines blondes Mädchen im weißen Kleid steht lächelnd im Gemüsegarten und hält stolz eine große, frisch geerntete Zucchini im Arm.
Die größte Belohnung im Juni: Eine Handvoll frisch gepflückter, zuckersüßer Erdbeeren. / Fotocredit: @Natalia Shmatova

Zucchini: Die große Überraschung über Nacht

Zucchini wachsen über Nacht. Wirklich! Wer abends beim Gießen noch eine kleine, unscheinbare grüne Frucht im Beet entdeckt hat, findet am nächsten Morgen oft schon ein stattliches Exemplar vor. Für Kinder ist dieses rasante Wachstum pure Magie. Es wirkt fast so, als würde die Pflanze heimlich zaubern, während alle schlafen. Nutzt diesen Wow-Effekt unbedingt aus, um die Kids morgens als Erste zum „Zucchini-Check“ ins Beet zu schicken.

Bei der Ernte gilt allerdings: Größer ist nicht gleich besser. Die allererste Zucchini solltet ihr gemeinsam ernten, wenn sie etwa 15 bis 20 Zentimeter lang ist. In dieser Größe ist die Schale noch wunderbar zart, das Fruchtfleisch knackig und der Geschmack unschlagbar aromatisch und leicht süßlich – perfekt, um sie direkt roh zu knabbern oder in der Küche zu verarbeiten.

Das Beste daran: Je regelmäßiger ihr die Zucchini im Juni pflückt, desto mehr wird die Pflanze angespornt. Sie steckt ihre Energie sofort in neue Blüten und produziert unermüdlich Nachschub. Wartet ihr dagegen zu lange, habt ihr zwar bald eine riesige „Riesenzucchini“ im Beet, die Kinder zum Staunen bringt, allerdings verliert sie stark an Aroma, wird schwammig und die Pflanze stellt die Produktion neuer Früchte erst einmal ein.

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Lasst Kinder täglich messen, wie gross die Zucchini geworden ist. Ein einfaches Lineal und ein kleines Notizbuch reichen. Diese tägliche Messung schult Beobachtungsgabe und macht aus Gärtnern spielerisches Lernen.

Sonnenblumen: Wer wächst am schnellsten?

Erinnert ihr euch noch an die kleinen Samen, die ihr im April in die Erde gesteckt habt? Die Sonnenblumen aus eurem April-Projekt legen jetzt im Juni den Turbo ein und wachsen in einem absolut beeindruckenden Tempo. Innerhalb weniger Wochen recken sie sich stolz gen Himmel und können spielend leicht einen Meter oder sogar noch mehr erreichen.

Nutzt dieses rasante Wachstum für ein tolles Familienritual: Schnappt euch einmal pro Woche einen Zollstock und messt gemeinsam nach, wer im Garten gerade am schnellsten wächst – das Kind oder die Sonnenblume? Ihr könnt die Ergebnisse mit einem Bleistift an einem kleinen Holzstab im Beet markieren. Das macht den Erfolg für die Kids richtig greifbar.

Dabei gibt es im Juni noch ein weiteres, fast magisches Naturwunder zu beobachten. Zeigt den Kindern einmal, dass Sonnenblumen ihrem Namen wirklich alle Ehre machen: Solange die Pflanze noch wächst und keine schwere Blüte trägt, wandert ihr Kopf den ganzen Tag über mit der Sonne mit. Morgens beim Aufstehen schauen die Knospen erwartungsvoll nach Osten, mittags stehen sie steil nach oben und abends blicken sie nach Westen. In der Nacht drehen sie sich heimlich wieder zurück nach Osten, um auf die ersten Sonnenstrahlen zu warten. Dieses Phänomen nennt man in der Wissenschaft Heliotropismus – für Kinder ist es einfach faszinierend zu sehen, dass Pflanzen sich lebendig bewegen können!

Jetzt nachsäen für die Herbsternte

Auch im Juni kann man noch aussäen. Wer jetzt sät, erntet im Herbst. Besonders gut geeignet für die Junisaat sind:

  • Zweite Radieschenrunde: In vier Wochen erntereif
  • Herbstsalat: Sorten wie Feldsalat oder Endivie für September
  • Buschbohnen: Wachsen schnell, sind robust und sehr ergiebig
  • Möhren: Jetzt gesät, im Oktober erntefrisch
  • Spinat: Fuer eine Herbsternte ab August

Erklärt Kindern das Prinzip des Nachsäens: Der Garten hört nie auf. Wenn etwas geerntet ist, kommt etwas Neues. Das ist wie ein Kreislauf.

Ein Vater kniet mit seinen zwei kleinen Kindern am Holzrahmen eines Gemüsebeets hinterm Haus und hilft ihnen beim Gießen mit einer kleinen Zink-Gießkanne.
Das gemeinsame Gießen am Morgen oder Abend wird im Juni schnell zum gemütlichen Familienritual./ Fotocredit: @halfpaint / canva

Wenn es heiß wird: Gießen und kühlen kombinieren

Richtig gießen bei Hitze: Drei Regeln, die helfen

Im Juni steigen die Temperaturen. Pflanzen brauchen mehr Wasser, aber nicht zu jeder Zeit. Wer mittags bei praller Sonne giesst, schadet den Pflanzen mehr als er hilft. Die Tropfen auf den Blättern verbrennen durch die Linsenwirkung der Sonne.

Diese drei Regeln helfen:

  • Morgens giessen: Das Wasser kann tief in die Erde sickern, bevor die Hitze kommt.
  • Am Fuss giessen: Nicht ueber die Blätter, direkt an den Wurzelbereich.
  • Tief und selten: Lieber einmal gründlich als jeden Tag ein bisschen.

Kinder können die Giesstroutine super übernehmen. Frühes Aufstehen und Gartenpflege: Das schafft ein Morgenritual, das Kindern Verantwortung und Struktur gibt.

Nass werden erlaubt: Wasserspiele im Gartensommer

Wer sagt, dass man beim Giessen nicht nass werden darf? Im Juni gehören Wasserspiele im Garten dazu. Kinder kühlen sich ab, die Beete bekommen Wasser und alle haben Spass.

Einfache Ideen für heisse Tage:

  • Barfuss durch den Garten laufen und dabei giessen
  • Matschecke anlegen: Ein Bereich, in dem Erde und Wasser kombiniert werden dürfen
  • Planschbecken neben das Beet stellen: Kinder planschen, Garten bekommt Spritzer
  • Regenwürmer nach dem Giessen beobachten: Sie kommen nach oben, wenn der Boden feucht ist

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Kein Garten? Kein Problem

Was auf dem Balkon im Juni los ist

Auch ohne Garten ist der Juni aufregend. Tomaten im Kübel tragen jetzt erste grüne Früchte. Kräuter auf der Fensterbank wachsen so schnell, dass man fast täglich ernten kann. Erdbeeren in der Ampel locken jeden Morgen an den Balkon.

Diese Pflanzen lohnen sich im Juni besonders auf dem Balkon:

  • Cherrytomate im Kübel: Erste Früchte färben sich jetzt rot
  • Basilikum: Wächst so schnell, dass man ihn wöchentlich zurückschneiden sollte
  • Erdbeere im Haengekorb: Täglich schauen, ob schon rote Beeren hängen
  • Zucchini im grossen Kübel: Braucht viel Wasser, gibt aber viel
  • Kapuzinerkresse: Essbare Blüten direkt vom Geländer pflücken

Wildkräuter entdecken: Der Spaziergang als Ernte

Wer keinen Garten und keinen Balkon hat, findet trotzdem Natur. Parks, Wiesen und Strassenränder sind im Juni voller essbarer Wildkräuter. Das macht einen Spaziergang zum Abenteuer.

Diese Wildkräuter kennen Kinder schnell:

  • Gänseblümchen: Blüten sind essbar, schmecken leicht nussig
  • Löwenzahn: Blätter in den Salat, Blüten zu Sirup
  • Brennnessel: Nur mit Handschuhen, aber als Suppe oder Tee toll
  • Spitzwegerich: Hilft bei Insektenstichen, Kinder kennen ihn bald überall

Wichtig: Sammelt nur, was ihr sicher kennt, und nicht an stark befahrenen Strassen oder Hundewiesen. Ein einfaches Wildkräuterbuch aus der Bücherei hilft beim Bestimmen.

Tipps für entspannte Gartentage im Juni

  • Erntet gemeinsam und feiert jeden Fund. Auch drei Erdbeeren sind eine Ernte.
  • Übergebt Kindern eine feste Aufgabe: täglich giessen, wöchentlich messen, täglich schauen.
  • Macht aus dem Garten kein Projekt mit Perfektion. Krumme Zucchini schmeckt genauso gut.
  • Regentage nutzen: Kräuter trocknen, Ernte verarbeiten, Gartentagebuch führen.
  • Fotografiert den Garten wöchentlich. Ein Vorher-Nachher-Vergleich macht Kinder ungläubig stolz.

Euer schnelles Garten-Wissen für den Juni

Was kann man im Juni mit Kindern im Garten ernten?

Im Juni sind Erdbeeren, Erbsen, Salat und Radieschen erntereif. Auch erste Zucchini können jetzt geerntet werden. Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Basilikum lassen sich monatlich mehrfach schneiden.

Wann sind Erdbeeren reif und wie ernte ich sie mit Kindern?

Eine Erdbeere ist reif, wenn sie vollständig rot gefärbt ist, intensiv duftet und sich leicht vom Stiel löst. Kinder ernten am besten mit einem kurzen Stück Stiel: Beere zwischen Daumen und Zeigefinger, sanft drehen und abkneifen.

Was bedeutet Tomaten ausgeizen und warum ist das wichtig?

Ausgeizen bedeutet, die Seitentriebe zu entfernen, die in den Blattachseln der Tomatenpflanze wachsen. Diese Triebe nehmen Kraft, die sonst in die Früchte fliesst. Ohne Ausgeizen entstehen viele kleine Tomaten. Mit Ausgeizen wachsen weniger, aber größere und aromatischere Früchte.

Wie oft muss ich im Juni gießen?

Das hängt von Wetter und Boden ab. Als Faustregel gilt: jeden zweiten Tag tief giessen ist besser als täglich ein bisschen. Den Finger in die Erde stecken, ist die einfachste Probe: Ist die oberste Schicht trocken, wird es Zeit. Kinder können das prima selbst prüfen.

Können Kinder im Juni noch etwas säen?


Ja. Im Juni lassen sich Radieschen, Buschbohnen, Herbstsalat, Moehren und Spinat noch direkt ins Beet säen. Diese Sorten sind bis zum Herbst erntereif. Eine zweite Runde Radieschen ist besonders beliebt, weil Kinder das Ergebnis schon kennen.

Euer Juni-Garten auf einen Blick

  • Der große Erntestart: Endlich geht es los! Erdbeeren, Erbsen, frischer Salat und die ersten Zucchini landen jetzt direkt auf euren Tellern.
  • Verwöhnprogramm für Tomaten: Damit die Früchte prächtig wachsen, heißt es im Juni: regelmäßig ausgeizen, an der Basis gießen und voller Vorfreude auf das erste Rot warten.
  • Nachschub für den Herbst: Der Garten bleibt in Bewegung – wer jetzt Buschbohnen, Radieschen oder Herbstsalate nachsät, verlängert die Erntesaison bis in den Spätsommer.
  • Der perfekte Sommertag: Wenn es heiß wird, lautet der Plan: morgens ausgiebig gießen, mittags bei wilden Wasserspielen abkühlen und abends entspannt die Ernte einfahren.
  • Naturerlebnis überall: Ihr braucht kein riesiges Beet – süße Balkonerdbeeren, frische Kräuter auf der Fensterbank oder die Entdeckungstour nach Wildkräutern im Park machen jedes Kind zum kleinen Forscher.

Noch mehr Ideen? Hier entlang

Der Juni ist erst der Anfang. Monat für Monat wächst die Ernte, die Beobachtungen werden tiefer und die Kinder wissen mehr über Natur als so manches Schulbuch zeigt. Deshalb lohnt es sich, dabei zu bleiben.

Alle Beiträge der Reihe findet ihr in unserer Kategorie Natur & Draußen. Im nächsten Beitrag begleiten wir euch durch den Juli: Hochsaison im Familiengarten, die ersten Tomaten werden rot und die Sonnenblumen strecken sich dem Himmel entgegen.

Was hat bei euch im Juni als Erstes die Ernte eingebracht? Schreibt es uns in die Kommentare!

Über den Autor

Alexandra

Hi! Ich bin Alexandra, Mama von zwei Schulkindern, Marketing-Managerin und überzeugte Second-Hand-Enthusiastin. Dank meiner beiden Töchter weiß ich: Kinder wachsen rasend schnell aus ihren Sachen heraus. Nach über vier Jahren in Spanien zurück in Deutschland bringe ich meinen Blick fürs Wesentliche in den Familienalltag ein. Und ja, ich liebe Flohmärkte! Bei baddel daddel schreibe ich über cleveres Sparen, nachhaltigen Konsum und den manchmal chaotischen, aber immer liebevollen Schulkind-Alltag. Mit einem Augenzwinkern und ganz viel Praxiserfahrung aus unserem echten Familienleben.

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